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Die TelefonSeelsorge Düren - Heinsberg- Jülich berät Menschen am Telefon, per Mail oder im Chat. Die Seelsorge wird von sechzig ehrenamtlich qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet.

Lernen Sie uns und unsere Angebote in unserem Webauftritt kennen.

von Margot Kranz

„Wir brauchen das langfristige Ehrenamt“ – Aufruf der TelefonSeelsorge 

Am 05.12. ist der internationale Tag des Ehrenamts.

Zum internationalen Tag des Ehrenamtes am 05. Dezember ruft die TelefonSeelsorge die Bevölkerung auf, sich auch künftig für langfristige Ehrenämter zu bewerben und damit der Gesellschaft Stabilität und Konstanz zu geben. „Das Ehrenamt ist für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft enorm wichtig und für Viele ein Ausdruck praktizierter Nächstenliebe. Diesen Zusammenhalt brauchen wir heute noch ebenso dringend, wie schon vor über 60 Jahren, als die TelefonSeelsorge gegründet wurde“, beschreibt Michael Hillenkamp (Sprecher der katholischen Konferenz für TelefonSeelsorge und Offene Tür) die Situation.

Die TelefonSeelsorge hat eine außergewöhnlich hohe Zahl an Ehrenamtlichen, die sich bereits seit Jahrzehnten engagieren. „Engagement über viele Jahre oder gar Jahrzehnte ist automatisch an eine tiefe Verbundenheit gekoppelt, die vielen unserer Ehrenamtlichen Halt und Kraft gibt“, so die Vorsitzende der evangelischen Konferenz für TelefonSeelsorge und Offene Tür e.V., Dorothee Herfurth-Rogge. „Diese Treue zeigt, dass wir viel Wertschätzung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben. Das zeigt sich an der intensiven Ausbildung, die wir machen und an der durchgängigen Betreuung, die wir allen bieten.“

Studie zeigt, dass „Freude an der Arbeit“ besonders wichtig ist

 

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von Margot Kranz

„…Ich bin erst 22, habe große Geldprobleme, eine sehr schwierige Familie und eine Essstörung, und ich bin jetzt einfach mal ehrlich, weil ich es sonst niemanden sagen kann: Ich denke sehr oft darüber nach, einfach vor den Zug zu springen und habe es nur nicht gemacht, weil ich mich zu sehr verantwortlich für meine Familie fühle. Mein Leben ist sinnfrei…“

So schreibt Anna im TelefonSeelsorge-Chat. Und sie ist damit nicht allein. Fast in jedem dritten Chat äußern junge Menschen den Wunsch zu sterben. Die Suizidrate bei jungen Leuten steigt: Durchschnittlich nehmen sich jährlich sechshundert junge Menschen unter 25 Jahren das Leben - nach dem Verkehrstod die zweithäufigste Todesursache in Deutschland.

 

Erste Vorstellung der Krisen-Kompass App

Die TelefonSeelsorge reagiert jetzt darauf mit einer neuartigen App, dem sogenannten „Krisen-Kompass“. Am 10. September, dem Welttag der Suizidprävention, wird der Prototyp der neuen Krisen-Kompass App erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die App ist gedacht für Menschen mit Suizidgedanken. Sie kann auch für diejenigen hilfreich sein, die Menschen mit Suizidabsichten kennen und solche, die in ihrem Umfeld jemanden durch Suizid verloren haben und sich dabei häufig allein gelassen fühlen.

 

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wir suchen weitere Ehrenamtliche - Informationsnachmittag

von Margot Kranz

„Jeder braucht mal Hilfe.“ so lautet das Motto der TelefonSeelsorge. Und Probleme, die unlösbar scheinen, zeigen sich meist nach einem Gespräch am Telefon, einer Mail- oder Chatberatung mit einem TelefonSeelsorger in einem anderen Licht.

Für diesen Dienst sucht die TelefonSeelsorge Düren – Heinsberg – Jülich Menschen, die sich als ehrenamtliche TelefonSeelsorger ausbilden lassen möchten. „Wer Lust und Zeit für ein Ehrenamt hat, vielleicht selbst mal eine Krise erlebt und einen Weg heraus gefunden hat, wer ein gutes Gespür für sich und andere Menschen hat, der ist bei uns richtig“, erklärt Margot Kranz, Leiterin der Stelle, das Profil eines TelefonSeelsorgers. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, weiß auch die Ehrenamtlerin, die anonym bleiben möchte: „Ich höre viele Themen, die mich manchmal nachdenklich machen und auch belasten können. Gleichzeitig erhalte ich Bestätigung und Dankbarkeit, was mich ermutigt, weiter für Ratsuchende da zu sein.“ Daher werden neue Ehrenamtler nicht alleine gelassen sondern in einer qualifizierten Ausbildung für die nicht immer leichten Themen und Gespräche vorbereitet.

Interessierte sind herzlich am Samstag, dem 21. September um 15.00h Uhr zu einem Informations- und Kennenlern-Nachmittag der TelefonSeelsorge eingeladen. Hier können Fragen zum Einsatz als TelefonSeelsorger geklärt werden. Eine Anmeldung unter Tel. 02421 – 10403 ist erforderlich. Der nächste Ausbildungskurs ist für Januar 2020 in Planung.

 

von Margot Kranz

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Wer die TelefonSeelsorge anruft, fühlt sich häufig allein oder hat Sorgen. Die TelefonSeelsorger*innen hören viel, was sie selbst belasten könnte und was sie verarbeiten müssen. Daher ist es auch für uns wichtig, uns gesund zu erhalten. Was uns und den Anrufer*innen gleichermaßen helfen kann, ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Glück und der positive Blick auf das Leben.

 

Aber was macht Glück überhaupt aus? Und was bedeutet es, glücklich zu sein?

Im Duden heißt es dazu, dass Glück u.a. „… ein Zustand der inneren Befriedigung und Hochstimmung ist.“ Unter „Glück“ versteht die Positive Psychologie (ein Teilbereich der Psychologie, auch Glücksforschung genannt) das subjektive Wohlbefinden. Darunter fällt einerseits das Gefühl, jetzt im Moment glücklich zu sein (emotionales Wohlbefinden), andererseits die generelle Zufriedenheit im Leben. Letztere wird kognitives Wohlbefinden genannt und hängt ab von den Zielen und Ansprüchen, die man hat. Vereinfacht gesagt: Je näher meine Ist-Situation an meine Ziele (Soll-Zustand) heran kommt, desto glücklicher fühle ich mich.

 

Wie kann man diesen Zustand erreichen?

  • „Geld macht glücklich“, heißt es im Volksmund.
  • Wilhelm Busch sagte einst: „Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleinerDinge.“ Ein Beitrag von Yvonne Michel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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von Margot Kranz

Foto Bonitatius Verlag

Heute möchten wir gerne auf eine Veranstaltung hinweisen, die in Düren u.a. von unseren Kooperationspartner angeboten wird:

Der Suizid eines Angehörigen löst bei den Betroffenen Schock, Wut und vielfach auch Schuldgefühle aus. Der Vortrag mit anschließendem Gespräch soll Hilfe sein, den Umgang mit Suizid zu erklären und das langsame Begreifen zu ermöglichen. Die Referentin Maira Stork verlor ihre Mutter durch Suizid und hat als Autorin einen Wegweiser als Buch im Bonifatius-Verlag verfasst mit dem Titel "Seitdem ist alles anders.

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