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Die TelefonSeelsorge Düren - Heinsberg- Jülich berät Menschen am Telefon, per Mail oder im Chat. Die Seelsorge wird von sechzig ehrenamtlich qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet.

Lernen Sie uns und unsere Angebote in unserem Webauftritt kennen.

NachtSeelsorge

Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da. Für manch eine ist sie die Zeit, in der alte Ängste sich Bahn brechen. In der man dämmert, aber keine erholsame Ruhe findet. Und was bei Tage noch als gut gangbar erschien, erweist sich bei schwindendem Tageslicht als Sackgasse.

Was dann? An wen man kann man sich wenden, wenn Nachtruhe sich über das Land breitet, man selber aber unruhig wird und bleibt?

Die TelefonSeelsorge ist da. Auch in der Nacht. Auch wenn alle anderen Beratungsangebote von Stadt, Land und Gemeinden keine Sprechzeiten haben.

Bei uns kann man anrufen und trifft auf einen Menschen, der einem zuhört. Sich dem Nachtgesicht meines Lebens zuwendet.

„TelefonSeelsorge“, so melden wir uns. Ganz bewusst ohne unnötige Worte, um einen Anrufenden einzuladen, zu erzählen.

Was bieten wir mit diesem Dienst? Zusammen mit Herrn Martin Weimer aus Kiel haben wir uns dieser Seite unseres Dienstes ein ganzes Wochenende gewidmet. Herr Weimer war lange Jahre Leiter der TelefonSeelsorge in Kiel, hat viele Nächte am Telefon der TelefonSeelsorge gesessen und sich über die Jahre diesem Themenkomplex ausgiebig gewidmet. Er selber ist Pastor i.R., Pastoralpsychologe und Gruppenanalytiker, und hat mit seinem Blick auf die NachtSeelsorge uns viele neue Aspekte in den Blick gerückt.

Wir haben mit ihm überlegt, wo die Grenzen zwischen Traum und Realität verlaufen – bei Tage und in der Nacht. Wie wir die Nacht erleben und welche Mechanismen in uns und bei Anrufenden ablaufen, wenn der Tag ruht.

Wir haben viel über die mütterliche Funktion der TelefonSeelsorge als Institution nachgedacht, die Chancen und Grenzen der Seelsorge in der Nacht und die Möglichkeiten, Resonanzboden zu sein für die Stimmungen der Anrufenden.

Es war ein sehr lebendiges Seminar. Manche von uns gingen belebt und inspiriert, manche nachdenklich und fragend, andere wieder haben nur wenige Anknüpfungspunkte für sich gefunden. Aber es hat niemanden kalt gelassen, dieses Wochenende zur NachtSeelsorge. Denn das Thema bewegt uns alle.

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Schuld und Schuldgefühle

von Margot Kranz

Drei Zitate von Philosophen unterschiedlicher Zeiten bildeten die Ausgangsbasis für eine intensive Diskussion des Themas „Schuld“. Markus Melchers, philosophischer Praktiker, erarbeitete mit uns, was das eigentlich ist: „Schuld“. Schuldgefühle, woran erkenne ich sie? Ist Schuld überholt, wo ich doch auch andere Begriffe finden kann, die vielleicht treffender bezeichnen, was als Schuld erlebt wird? Ist nicht sowieso oftmals „Verantwortung“ der passendere Begriff für „Schuld“?

Je länger wir uns mit dem Begriff „Schuld“ auseinandersetzten, umso klarer wurde, wie komplex das Thema ist. Und zugleich wie viel Spaß es macht, zu denken und zu differenzieren. Es rauchten uns die Köpfe und so manche Augen strahlten. Nach zwei Stunden Diskussion in einer großen Gruppe gingen die meisten von uns froh und belebt, mit neuen Aspekten bereichert, nach Hause.

Noch tastender Engel – ein Besuch der Klee-Ausstellung Engel

von Margot Kranz

In seinen letzten Jahren hat Paul Klee eine Reihe von Engeln gemalt: Figuren, die mit nur wenigen Strichen gezeichnet wurden und erst auf den zweiten Blick als Engel erkennbar sind. Mit einer Gruppe von acht TelefonSeelsorgerinnen haben wir uns auf den Weg gemacht, um sie zu betrachten. Sie sehen so anders aus als Engel allgemeinhin üblich. Und sie haben eins gemeinsam: sie alle sind Wesen, die nicht fertig sind. Sie heißen z.B.  „noch weiblich“, „noch hässlich“ oder „noch tastend“.

Beten- Worte und mehr

von Margot Kranz

Was uns trägt. Gebete sind Worte und mehr.

Einen Abend lang haben wir uns Zeit genommen, darüber zu sprechen, was Gebete für uns bedeuten. In unserer Kultur ist Beten etwas sehr persönliches. Zu teilen, wie wir Beten erleben und praktizieren, setzt Vertrauen voraus und schafft Verbundenheit. Es war uns wichtig, zu erkennen, wie eine TSlerin sagte, dass Beten „manchmal hilfreich die Sorgen und Wünsche – überhaupt das ganze Anliegen eines Anrufenden zusammenfassen kann und damit an eine höhere Instanz abgegeben werden kann.“ 

„Ausbildung ging zu Ende“ : Jetzt hören 22 neue Ohren zu

von Margot Kranz

Am Wochenende 8./9. März endete eine Ausbildungsgruppe mit elf Teilnehmenden, die sich ein Jahr lang intensiv anhand von Selbsterfahrung und durch das Erlernen einer achtungsvollen Haltung gegenüber Anrufenden am Telefon auf den Dienst vorbereitet haben.

Zur Gründung der TelefonSeelsorge

von Margot Kranz

Wo kommt eigentlich die TelefonSeelsorge her und wer hat Sie gegründet? Das sind einige der Fragen die in der WDR-Sendung „Zeitzeichen“ geklärt werden. Hören Sie hier in den mp3-Beitrag.