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Die TelefonSeelsorge Düren - Heinsberg- Jülich berät Menschen am Telefon, per Mail oder im Chat. Die Seelsorge wird von sechzig ehrenamtlich qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet.

Lernen Sie uns und unsere Angebote in unserem Webauftritt kennen.

von Kirsten Prey

20 Jahre TelefonSeelsorge im Internet

Am 14. November feiert  die TelefonSeelsorge in Deutschland das 20-jährige Jubiläum der Internet-Seelsorge mit spannenden Vorträgen und Workshops, Theater und einem Fotowettbewerb zum Thema.

Das Internet ist das Leitmedium unserer Gesellschaft. In Deutschland waren kreative Telefonseelsorgerinnen und Telefonseelsorger die Ersten, die sich dieser Entwicklung im Bereich der Seelsorge und Beratung stellten.

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MOVE: diese Buchstaben stehen für ein Konzept der Drogenberatung

von Kirsten Prey

MOVE: diese Buchstaben stehen für ein Konzept der Drogenberatung, das Menschen, die ihren Drogenkonsum reduzieren wollen, unterstützt.

Herr Schön vom SPZ Düren Sozialpädagogisches Zentrum Sucht- und Drogenberatung www.spz.de hat uns dies Konzept vorgestellt und in seinen Ansatz eingeführt.

Dabei haben wir uns mit folgenden Fragen befasst: Wie stehe ich persönlich eigentlich zu Drogen? Wie halte ich es mit dem Rauchen und Alkohol? Und wie ist das, wenn man mit einer Sucht aufhören will – und merkt, dass man es nicht schafft? Wie gehe ich damit um, wenn ich ambivalent bin? Und was hilft, mit Ambivalenzen umzugehen und Rückschläge zu verkraften?

Diese Fragen zeigen: Abstand von Drogen ist ein komplexes und vielschichtiges Thema. Für uns in der TelefonSeelsorge können wir sagen: einen Anfang zu einer unterstützenden Begleitung per Telefon haben wir gemacht. Auch, wenn noch so manche Fragen offen sind: wir sind sensibler geworden für die Bedeutung von Ambivalenzen und Interventionen, die hilfreich sind.

Stigmatisierung von psychisch kranken Menschen

von Margot Kranz

Rund 30 % junge Menschen reden mit uns in der TelefonSeelsorge über ihr seelisches Befinden. Häufig ist bei ihnen (noch) keine psychische Erkrankung diagnostiziert. Gerade bei den Menschen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren hat die Korrelation von Einsamkeit und Suizidgedanken eine signifikant hohe Ausprägung. Bei den 60- 69 Jährigen ist ebenfalls ein ausgeprägter Anstieg der Gespräche mit Suizidgedanken statistisch auffällig. (Quelle: Bundesstatistik TelefonSeelsorge) 

Psychische Probleme, depressive Episoden, Depressionen etc. gehören also in diesen Zeiten scheinbar zu unserer Gesellschaft dazu. Depression kann jede und jeden treffen. Früherkennung und Aufklärung können helfen.  Daher haben wir die Berichterstattung zum germanwings Absturz - insbesondere die zum psychisch kranken Piloten - mit Besorgnis verfolgt. Wir befürchten, dass damit eine Stigmatisierung von psychisch Erkrankten geschürt wird, die es Erkrankten schwerer macht, frühzeitig Hilfe aufzusuchen. 

von Margot Kranz

Frau Bettina Alberti

Bei einer Lesung las die Autorin Bettina Alberti aus ihrem Buch „Seelische Trümmer – geboren in den 50 und 60er Jahren: Die Nachkriegsgeneration im Schatten des Kriegstraumas".

Im Anschluss an diese Lesung nahmen 36 TelefonSeelsorgerinnen und –Seelsorger an einer Fortbildung mit Bettina Alberti teil.

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Wenn die Seele krank ist

von Margot Kranz

Der Umgang, die besondere Zuwendung im Gespräch sowie die Begleitung psychisch kranker Menschen war der Mittelpunkt unserer Fortbildung. Lebendig gestaltet wurde diese von der Klinikseelsorgerin und Pfarrerin Ulrike Grab .
Als Folge dieser eindrücklichen Fortbildung gab es eine Einladung zu einem Besuch der Psychiatrie. Ziel war es, die Einrichtung von innen zu erfahren, um persönliche Bilder und Vorurteile zu überprüfen. 20 TelefonSeelsorgerinnen und -Seelsorger kamen der Einladung gerne nach. Die Betreuung, Angebote und Formen der Unterstützung für Patienten wurden vorgestellt. Die Teilnehmenden hat das breite Spektrum an Hilfeleistungen überrascht und beeindruckt.