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Die TelefonSeelsorge Düren - Heinsberg- Jülich berät Menschen am Telefon, per Mail oder im Chat. Die Seelsorge wird von sechzig ehrenamtlich qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet.

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Die TelefonSeelsorge sieht Grün

von Margot Kranz

Blog TelefonSeelsorge Düren
Quelle: birgitH / pixelio.de

Ein Gesicht vollkommen grün: so hat Marc Chagall das Gesicht des Pharaos gemalt, der von Josef seine Träume gedeutet bekommt. Zu lesen ist diese Geschichte im 1. Buch Mose in der Bibel. Sie zu deuten und zu verstehen gibt es viele Ansätze. Chagall war mit der Geschichte vertraut, setzte sich eingehend mit ihr auseinander und er kam auf Grün.

Grün: weil für Chagall diese Farbe das Werden und Entstehen alles Lebendigen verdeutlicht. Und ja, es geschieht etwas im Kopf des Pharaos als der hört, was Josef ihm zu sagen hat. Grün: eine interessante Idee. Niemand von uns wäre darauf gekommen ohne die Erläuterung der sehr freundlichen und kompetenten Kunsthistorikerin im Pablo Picasso-Museum in Münster, wo derzeit die Ausstellung „Marc Chagall und die Bibel“ zu sehen ist. Wir, das waren 13 Frauen aus dem Mitarbeiterinnenstamm der TelefonSeelsorge Düren-Heinsberg-Jülich. Für einen Tag haben wir uns aufgemacht nach Münster, um uns inspirieren zu lassen von den Bildern Marc Chagalls, der als Meister der Farbe gilt. Dem Maler, der sich selbst als ein „bewusst unbewusster“ Künstler verstand. Und mit den bewussten wie unbewussten Momenten der menschlichen Seele, damit wiederum beschäftigen wir  in der TelefonSeelsorge uns immer wieder: beim Zuhören, Nachfragen und Erspüren von dem, was Anrufende uns zu Gehör bringen.

Vier neue TelefonSeelsorgerinnen

von Margot Kranz