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... und herzlich willkommen auf unseren Webseiten!

Die TelefonSeelsorge Düren - Heinsberg- Jülich berät Menschen am Telefon, per Mail oder im Chat. Die Seelsorge wird von sechzig ehrenamtlich qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet.

Lernen Sie uns und unsere Angebote in unserem Webauftritt kennen.

Ein gesegnetes Jahr 2014

von Margot Kranz

Gott wird Mensch

er kommt unserer Sehsucht nach Frieden entgegen mitten im Dunkel der Nacht.      Lassen wir uns hineinnehemen in dieses Hoffen und in diesen Segen.

 

Wir wünschen allen  ein gesegnetes Jahr 2014

das Team der TelefonSeelsorge

Über Suizidgedanken zu reden, kann helfen

von Margot Kranz

 

Alle fünf Minuten findet in Deutschland ein Suizidversuch statt.

Zwar sind die Zahlen der begangenen Suizide in unserem Land im Vergleich zu Vorjahren leicht

rückläufig – doch bleiben sie erschreckend hoch.

Allein in den Kreisen Heinsberg und Düren setzten 52 Menschen im Jahre 2012 ihrem Leben ein

Ende. Das sind 52 Menschen, die keinen anderen Weg für sich sahen als ihr Leben zu beenden.

Jeder von ihnen ist ein Mensch zu viel.

Als TelefonSeelsorgerInnen sitzen wir nicht zuletzt 24 Stunden am Tag am Telefon, um Menschen,

die verzweifelt sind und an Suizid denken, AnsprechpartnerIn zu sein.

12 TelefonSeelsorgerinnen auf Wüstentag

von Margot Kranz

Rhythmen von Tag und Nacht; Licht und Dunkel; Aktiv sein und Ausruhen; Arbeit und Freizeit; Kreativität und Strukturiertheit; langsam und schnell; Gehen und Stehen; Zeit für sich und Zeit für andere...

Mit dieser Suche haben 12 Wüstenfrauen einen Sommertag im Haus der Stille in Rengsdorf erlebt. Sie erfuhren Impulse für die eigene Balance, um einen Schritt näher zu ihrem eigenen Rhythmus zu finden.

Irene, eine Teilnehmerin: "Ein Tag zum Seele baumeln lassen"                                                                                   - Sonnenstunden im Gartenparadies - ein Weg durchs Labyrinth- Gutes für den Leib- Bibelworte in Text und Lied- Liebevolle Aufmerksamkeit- Schweigen- und der Blick ruht auf einer Blüte- Danke

von Margot Kranz

 

 XIX. internationaler
IFOTES Kongress In Göteborg/ Schweden, 10-14. Juli 2013

Thema:
Verwundbarkeit als Herausforderung

 

Fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TelefonSeelsorge Düren- Heinsberg- Jülich waren mit bei den 850 Teilnehmenden aus 20 Ländern. Sie kamen emotional und körperlich berührend mit der eigenen Verwundbarkeit in Kontakt. Gleichzeitig ging es um die Verletzbarkeit allen Lebens.

Die darin liegende Kraft zum Leben entdecken zu können, prägte die Haltung des gesamten Kongresses. Qualifizierte Vorträge und Workshops- Gespräche und Begegnungen sowie Sightseeing machten den Kongress in Göteborg zu einem Erlebnis, in dem sich unsere Teilnehmenden gut aufgehoben fühlten.

Der Mythos von Unverwundbarkeit

Verletzlich zu sein in jedem Augenblick unseres Lebens ist unsere Realität. Kein Wunder, das es seit jeher Sehnsucht der Menschheit ist, unverwundbar zu sein. Viele Menschheitsgeschichten erzählen davon, so auch die Nibelungen-Sage, in der der der junge Siegfried während seiner Jugend viele gewagte Unternehmungen besteht. Er besiegt unter anderem einen Drachen, in dessen Blut er sich badet. Das Blut verleiht ihm eine Hornhaut, durch die er bis auf eine Stelle zwischen den Schulterblättern, auf die während des Bades ein Blatt fällt, unverwundbar ist. Als Siegfried nach einem Jagd-Mahl an einer Quelle trinken will und sein Schwert ablegt, wird er mit einem Speer an eben jener Stelle erstochen. Etwas Ähnliches wird auch in der altgriechischen Sage über den unverwundbaren Achilles berichtet, der zu Tode kam durch die einzig verwundbare Stelle seines sonst stählernen Körpers: seine rechte Ferse.

Wir alle sind verwundbar

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Zuhören können

von Margot Kranz

Sie waren in der Heinsberger Christuskirche gewissermaßen unter sich – die Mitarbeitenden der ökumenischen TelefonSeelsorge (TS) Düren-Heinsberg-Jülich, und das aus gutem Grund: Ihre Arbeit am Telefon geschieht absolut anonym. Folglich wurden die zehn neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem ökumenischen Gottesdienst im kleinen Kreis in ihren Dienst eingeführt. Mit dabei Regionaldekan Gottfried Maria Graaff für den katholischen Träger der TS und Superintendent Pfarrer Jens Sannig für den evangelischen Träger sowie die beiden Supervisorinnen, die den Ausbildungskurs begleitet hatten.

Grußworte: Mitarbeitende als Gottes Ohr ermutigen ihre Mitmenschen

„Wenn das Herz in Angst und Traurigkeit erlebt, versinkt die Seele in der Dunkelheit der Nacht.“ Dieser Lebenserfahrung, so der Regionaldekan in seinem Grußwort, setzen die Mitarbeitenden der TS ein offenes Ohr, Aufmerksamkeit und Zuwendung für die Anrufenden entgegen. Sie erfüllen damit den Auftrag, den jeder Christenmensch in der Taufe erhält, und zu dem ihm der Heilige Geist die Kraft schenkt: für den Mitmenschen da zu sein, ihn zu ermutigen. Für diesen wichtigen und oft schwierigen Dienst dankte der Geistliche den Mitarbeitenden der TS.

Für den evangelischen Kirchenkreis Jülich überbrachte Superintendent Jens Sannig Grüße und Segenswünsche. Es sei nicht selbstverständlich, dass an allen Tagen des Jahres rund um die Uhr jeweils ein Mensch am Telefon bereit sei, zuzuhören und zu helfen. Die Mitarbeitenden als „Ohr Gottes“ verwirklichten die Tageslosung aus dem 142. Psalm: „Wenn mein Geist in Ängsten ist, so nimmst du dich meiner an.“ In Ängsten und Dunkelheiten des Lebens könne die Seelsorge, einer der ursprünglichen Aufträge der Kirche, Situationen verändern und neue Perspektiven eröffnen. Er dankte den Mitarbeitenden herzlich für ihren Dienst und wünschte auch den Neuen Gottes Segen.