Nicht ohne Ehrenamt.

Die TelefonSeelsorge Düren – Heinsberg – Jülich ist ein gelungenes Zusammenspiel von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden. Die qualifiziert ausgebildeten Ehrenamtlichen übernehmen die Beratung am Telefon, per Mail und im Chat . Dabei werden sie bei der Beratung und Seelsorge aber nicht alleine gelassen, sondern professionell begleitet von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen der TelefonSeelsorge Düren – Heinsberg – Jülich.


Haben Sie Interesse an der Mitarbeit? Lesen Sie hier mehr über das, was Sie von uns erwarten können und was wir uns von Ihnen wünschen!

 

 

 

 

Alle fünf Minuten findet in Deutschland ein Suizidversuch statt.

Zwar sind die Zahlen der begangenen Suizide in unserem Land im Vergleich zu Vorjahren leicht

rückläufig – doch bleiben sie erschreckend hoch.

Allein in den Kreisen Heinsberg und Düren setzten 52 Menschen im Jahre 2012 ihrem Leben ein

Ende. Das sind 52 Menschen, die keinen anderen Weg für sich sahen als ihr Leben zu beenden.

Jeder von ihnen ist ein Mensch zu viel.

Als TelefonSeelsorgerInnen sitzen wir nicht zuletzt 24 Stunden am Tag am Telefon, um Menschen,

die verzweifelt sind und an Suizid denken, AnsprechpartnerIn zu sein. Über eigene Not zu reden,

kann helfen. Über eigene Suizidgedanken zu sprechen bringt ein wenig Abstand zu den Sorgen, die

einen zu erdrücken drohen. Und so bleibt Suizid vielleicht nicht die einzige Lösung, die man sieht.

Als TelefonSeelsorge nehmen wir uns Zeit für jeden Menschen, der nicht weiter weiß. Wir haben

keine fertigen Antworten, doch ein offenes Ohr und hörendes Herz.

Kirsten Prey

 

Literaturhinweis: "Etwas Besseres als den Tod..."  Suizidalität im Alter; Projekt Lebenslinien 2011- 2014

                         Hrsg.  Diakonie Rheinland Westfalen Lippe