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TelefonSeelsorge
Düren- Heinsberg- Jülich
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im nächsten Jahr wird die TelefonSeelsorge Düren- Heinsberg- Jülich 35 Jahre. Und weil die Vorbereitungen mit dem damaligen Ausbildungskurs 1979/80 genau ein Jahr vor Eröffnung der TelefonSeelsorge starteten, gibt es die gute Tradition, dass die Träger: das Bistum Aachen und der Kirchenkreis Jülich, den Ehrenamtlichen alle 5 Jahre in dieser Form des Bonbons:“ TelefonSeelsorge unterwegs“ Danke sagen für viel Engagement im Verborgenen.

Und so machten sich in diesem Jahr 30 der insgesamt 60 TelefonSeelsorgerInnen auf zur Inseltour nach Norderney. Insel-Impressionen und Impulse, gemeinsames Programm und programmfreie Zeiten, einfach mal die eigene Seele baumeln lassen… boten für jeden und jede, was sie grade brauchten.

 

Lavinia, eine Teilnehmerin hat die Tour so erlebt….

Diese Tage bedeuteten viele Möglichkeiten etwas zu unternehmen: Die Insel zu Fuß oder per Fahrrad zu erkunden, Vögel zu beobachten, relaxen, sich sportlich betätigen. Unser Hotel verfügte über Schwimmbad und Sauna. Somit: Entspannung pur. Die Sonne ließ sich leider nicht so oft sehen, dafür war die salzhaltige frische Luft einfach toll.

 

Natürlich kam auch der kulinarische Teil nicht zu kurz: an 2 Abenden traf man sich zu einem gemeinsamen Abendessen. An den übrigen Abenden verteilten sich verschiedene Grüppchen in unterschiedliche Lokale.

 

Im "Arbeitsalltag" oder bei Fortbildungen reicht oft die Zeit nicht aus, um sich

 

- auch über den TelefonSeelsorge-Rahmen hinaus - zu unterhalten. Hier gab es reichlich Gelegenheit dazu und diese wurde auch genutzt. So konnte man z.B. auch die Kollegen, mit denen man bisher kaum Kontakt hatte, etwas näher kennen lernen.

 

Fazit: Eine wunderbare Idee - und alle sind schon gespannt auf die Reise in 5 Jahren

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Nachklang einer Reise nach Norderney anlässlich unseres  Dienststellenjubiläums 2014

Kennt ihr den?:

„Kohl war bei Clinton auf der Farm und geht am Nachmittag alleine im Garten spazieren…“-

„Ach- wie witzig - Gähn“, kommentieren gönnerhaft die Einen, „Erzähl mal. Ich kenn auch einen“ sagen die Anderen. Wir, die Anderen, konnten nicht genug bekommen, vor allem von der Art, wie sie von unserem Kollegen vorgetragen wurden: Zwischen zwei Gängen eines auserlesenen Menüs im gemütlichen Wintergartenrestaurant ‚Cornelius‘ mit Blick auf‘s Meer, garniert mit einem geradezu sentimentalen Sonnuntergang. Es war ein vor Lachen tränenreicher, locker-leichter Abend, an dem sich zur fortgeschrittenen Stunde Frau Kellnerin hinzu gesellte: „Wie ging der noch…?“

– „...Da kommt ein großer Hund auf ihn zu gerannt, springt an ihm hoch und bellt. Kohl ruft immer “Prüm, Prüm, Prüm”, aber nichts passiert….“-

 

Kurz zur Erklärung: Wir- 30 öfter„Ra(s)tlose“ der TS-Stelle Düren-Jülich-Heinsberg durften uns auf ‚Große Fahrt‘ begeben, anlässlich des diesjährigen Dienststellenjubiläums. Ziel war ‚Meine Insel- Norderney‘.

Über Ziele lässt sich immer wieder diskutieren, für uns war es eine höchst willkommene Gelegenheit zur Verwirklichung der Illusion vom „Insel-Dasein“ – aber mit den Kritikern im Ohr: „Weil immer mehr ein Insel-Dasein pflegen, erleidet das Abenteuer Leben immer öfter Schiffbruch.“ (Ernst Ferstl)

Nun – wir wollten das Insel-Dasein „irgendwie“ gemeinsam pflegen und das Wort von Ferstl ins Gegenteil verkehren.
Nach der ruhigen Fahrt mit einer guten Pause, stiegen wir in Norddeich-Mole auf die Fähre um. So manche Frau war ‚not amused’ vom schwankenden Kahn.

Ohne Zwischenfälle kamen wir in unserer Residenz auf Zeit an. Jeder bezog schließlich sein – wie auch immer definierten Zimmer / Gemach / Behausung / Kajüte /… – aber schließlich will man das Meer ja auch ‚in Echt‘ sehen. Wenn es zu sehen wäre. Denn Nebelschwaden hingen tief über dem Meer – deshalb traf man sich nach einem kurzen, neugierigen Erkundungsgang durch das „Eigelb“ am langen Tisch des Hotelrestaurants, um mit einem gemeinsamen Abendessen unser Abenteuer „Leben auf der Insel“ zu beginnen.

Am nächsten Morgen wurde das Programm zur Pflege des Inseldaseins in kleinen Gruppen auf vielfältige Weise fortgesetzt. Während sich die Einen zum „Labyrinth am Strand“ aufmachten, wanderten Andere am Meer entlang Richtung Leuchtturm,                 tl_files/telefonseelsorge/blogbilder/IMG_0162kl.jpg  und wieder Andere durchkämmten die Innenstadt nach                                                            geeigneten Schätzen oder ließen sich im Cafe – mit oder ohne Rolator- die Zeit beim Schwatz nicht lang werden.

Das Wetter war wieder typisch! Typisch für Meer, für den Norden, wo die Arktis nicht fern ist. Eine kleine Fünfer-Gruppe wanderte durch den Sand Richtung ‚Weiße Düne‘ am Ostbad der Insel und weiter zum Leuchtturm. Vier Kilometer vorbei an knorrigen Birken, die ihre Zweige wie Quirle in Windrichtung streckten, auf und ab durch moosüberzogene Sandhügel, die mit ihren Kriechweiden, Binsen und Seggen einen frostig-gespenstischen Reigen aufführten. Hin und wieder vorsichtige Blütenansätze, die auch hier den Winterabgesang angestimmt hatten.

Während Manche an der angebotenen Teezeremonie im Fischerhaus teilnahmen, saßen wir bei Kakao und Kaffee im Dünenhaus.  Hoch lebe die ‚Pflege des Inseldaseins‘.

Mit Blick aufs Meer und die abendliche Sonne, die sich in ihrem ‚roten Abendkleid‘ anschickte hinterm Horizont zu versinken, genossen wir einen perfekten Tagesausklang. Das Leben ist schön.

 

Am nächsten Tag führte uns Herr Schorn sachkundig durch Norderney-City. Der Himmel zeigte sich nicht von der freundlichsten Seite. Es nieselte und das Thermometer zeigte keinen Ehrgeiz, in den zweistelligen Bereich zu steigen. Tapfer folgten wir dem wetterresistenten Ostfriesen und lauschten seinen vor Dynamik sprühenden Erzählungen. Wir erfuhren unter anderem, dass Norderney mit einer Fläche von 25 km² die zweitgrößte ostfriesische Insel ist - 14 km lang und bis zu 2,5 km breit. Gelegen zwischen Juist und Baltrum. Mit einer Tradition von über 200 Jahren ist die Insel Deutschlands ältestes Nordseeheilbad.

Herr Schorn - stadtbekannter Einwohner (aber in der Eifel geboren) mit vielen Kontakten - zeigte sich als Allrounder. Ehemals von Beruf Bahnhofsvorsteher, engagiert er sich vor allem im Theater. Er zeigte uns sein mit rotem Plüsch dekoriertes Schatzkästchen. Dabei gab er einige Episoden rund um die Theaterluft zum Besten. Er entführte uns kurzzeitig in seine Kinderzeit, als wir in „seiner“ Kirche standen, in der er getauft, konfirmiert, getraut  und... Wir konnten seine Begeisterung nachvollziehen, als wir die schönen, mit viel Liebe erhaltenen und modern renovierten Kirchen des Städtchens anschauten. Mit besonderem Stolz hob er das Niedersächsische Wattenmeer hervor, das zum UNESCO Weltnaturerbe erhoben worden ist. Wir erfuhren einiges über die verschiedensten Sehenswürdigkeiten der Stadt, vom Leuchtturm bis zum Seenotrettungshaus, das heute als kleines Museum alle Geschichten und die dazu gehörigen Hilfsmittel rund um die Seenotrettung zeigt, deren Geschichten Stoff für mehrere Krimis bieten würden.

Nach fast vier Stunden waren wir tief eingetaucht in die Geschichte von ‚Herrn Schorns Norderney‘. Aber auch unsere Hände und Füße ließen uns die Zeit spüren. Die ostereierfarbenden Schirme in blau, gelb und rot konnten zwar den Regen nicht aber die Kälte abwehren, so sehr sie auch den schlammfarbenen Himmel zu erheitern versuchten.

Am Nachmittag ließ er sich dann doch umstimmen. Trockenen Fußes und hin und wieder leicht „bleu“ am Himmel schwirrten wir wieder in vielen Kleingruppen aus, um die Insel zu entdecken. Quer durch die Stadt, an den schon bekannten Sehenswürdigkeiten vorbei Richtung ‚Weiße Düne‘. Unterwegs mussten wir – unsere Kleingruppe – doch einmal genauer hinschauen. Was lag da mitten in der ausgedehnten Wiesenlandschaft auf einem Erdhügel? Kleine Holzkreuze ungeordnet nebeneinanderstehend, hier und da Blumensträuße und aufleuchtende Lichter.  War da jemand aus dem adelsstolzen Gesellschaftsgitter gefallen und unehrenhaft vergraben worden? Wir wechselten die Straßenseite, um dem auf dem Grund zu gehen und mussten schmunzeln. „Charly“ und eine eingebrannte Hundezeichnung waren auf einem der Holzkreuze zu sehen. Ein Hundefriedhof. Hier konnte man Hund sein! 

 

Ach – apropos Hund, wie ging der Witz noch weiter…

 

 Da kommt Clinton auf die Terrasse, sieht das und ruft “down” und der Hund legt sich hin.

 “Ja” sagt Kohl, “ich wusste – es war ein Ort in der Eifel”.

 

Ein Tag - frei für die eigene Erkundung der Insel. Viele hatten das gleiche Ziel: das Wrack. Es liegt 14 km entfernt, am anderen Ende der Insel. Wunderschön, einzigartiges Eintauchen in Natur. Wasser, Sand, Gras und Wind malen ein Landschaftsbild, das Caspar David Friedrich einst als Vorlage vor Augen gehabt haben könnte. Die Zeit der Romantik, hat man den Eindruck, ist hier Zuhause. Ein Picknickkorb und bleiben – kein Picknick: also weiter bis zum Wrack. Ein verrosteter Kahn, an Land gespült, liegen geblieben, verendet, wie ein Wal an Land. Von hier der weite Blick in alle Richtungen: das Meer, der ausgedehnte Sandstrand, die Nachbarinsel Baltrum- wie nah und doch so weit- und die endlos erscheinenden Watt – und Hellerflächen. “ Zum Erstaunen bin ich da“ meinte schon der kluge Dichter.

Was bleibt ist: die Erinnerung an zahllose Vögel, an Kaninchen, Abdrücke von der sagenumwobenen weißen Hirschkuh, und der Eindruck von der Unberührtheit der Landschaft - ein Gefühl von Gelassenheit.

„Zum Abend laden wir euch alle zu einem gemeinsamen Essen ins Restaurant Cornelius nahe dem Hotel ein“, hatte bereits in der Einladung zu unserer Fahrt gestanden. Also machten wir uns auf zu dem eingangs beschriebenen kulinarisch - unterhaltsamen Ereignis mit Sonnenuntergang.

 

Die Abreise stand bevor. Abreiseformalitäten waren zu erledigen. Zum Abschied: ein letzter Gang durch die Stadt. Vielleicht noch den „Norderneyer Seeluftschinken“ einpacken, ein besinnlicher Abschiedsgruß in der kleinen Kirche, ein letztes mal zum Meer und dann mit dem Gepäck zum Inselbus, der uns zur Fähre brachte. Auch der Himmel schien Trauer zu tragen, so dass es nicht all zu schwer wurde abzufahren.

Wie schön, dass unser zuverlässiger Busfahrer bereits am Anleger auf uns wartete und wir nicht nennenswert nass wurden. Schnell war alles verstaut und ab ging es mit den verschiedensten Reiseeindrücken  zum „Abenteuer Leben“ und hinzu gewonnenem Miteinander „ohne Schiffbruch“ wieder nach Hause           „Alma“- langjährige  Mitarbeiterin, immer offen für Neues

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