IFOTES 2016 - Ein kurzer Rückblick

2016-07-25 10:16 von Kirsten Prey

 

Das Programm war entsprechend bunt: es gab hervorragende Vorträge, vertiefende Foren, lebendige Workshops, Andachten und einen ökumenischen Gottesdienst sowie ein vielseitiges soziales Programm.

Inhaltlich ging es immer wieder um die Frage, wie das Leben weitergehen kann (For life to go on) – wenn ein Mensch Suizidgedanken und –absichten hat. Was ist dann hilfreich? Und was ist vielleicht gut gemeint, erreicht aber einen Menschen in seiner Not nicht?

Dabei wurden viele Aspekte beleuchtet. Wie die Bedeutung, welche die Erfahrung von Einsamkeit hat – in welchem Zusammenhang Selbstverletzung zum Suizid steht – und wie wohl tuend es sein kann, von eigenen Suizidgedanken sprechen zu können.

Von unserer Stelle waren wir mit 21 Ehrenamtlichen und einer Hauptamtlichen vor Ort. Als Nachbarstelle der TelefonSeelsorge Aachen haben einige unserer Ehrenamtlichen den Kongress als Volunteers begleitet.

All die Erfahrungen zu sortieren, einzelnem nachzuspüren und anderes nachzulesen wird uns in den nächsten Wochen beschäftigen. Doch schon jetzt lässt sich sagen, dass der Kongress ein großer Gewinn für uns Teilnehmende war. Und ich gehe davon aus, dass wir noch einmal anders auf Anrufende bei uns eingehen können, die sich nicht sicher sind, ob sie weiterleben möchten und wenn ja, wie.

Pfrn Kirsten Prey

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