Salutogenese

2017-04-11 14:51 von Kirsten Prey (Kommentare: 0)

Vielleicht hat man in einer Situation nicht immer die Perspektiven und Chancen, die man sich wünscht. Aber irgendwas, das weiter führt, gibt es immer. JedeR hat Kraftquellen und wenn sie einmal nicht sprudeln, gibt es sicher etwas anderes, an das man anknüpfen kann. Menschen, die für einen da sind, die Kraft der Natur, die Hoffnung des Glaubens, das Vertrauen, das man irgendwie weiter kommen wird . . .

Es lässt sich nicht in wenigen Sätzen zusammenfassen, was Salutogenese alles beinhaltet. Aber es lohnt sich, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Und es ist alles andere als mühsam. Wir gingen zumindest sehr beschwingt von diesem Tag nach Hause.

Suizidprävention

2016-08-03 06:50 von Kirsten Prey

Damit das Leben weitergeht

IFOTES 2016 - Ein kurzer Rückblick

2016-07-25 10:16 von Kirsten Prey

 

Das Programm war entsprechend bunt: es gab hervorragende Vorträge, vertiefende Foren, lebendige Workshops, Andachten und einen ökumenischen Gottesdienst sowie ein vielseitiges soziales Programm.

Inhaltlich ging es immer wieder um die Frage, wie das Leben weitergehen kann (For life to go on) – wenn ein Mensch Suizidgedanken und –absichten hat. Was ist dann hilfreich? Und was ist vielleicht gut gemeint, erreicht aber einen Menschen in seiner Not nicht?

Dabei wurden viele Aspekte beleuchtet. Wie die Bedeutung, welche die Erfahrung von Einsamkeit hat – in welchem Zusammenhang Selbstverletzung zum Suizid steht – und wie wohl tuend es sein kann, von eigenen Suizidgedanken sprechen zu können.

Von unserer Stelle waren wir mit 21 Ehrenamtlichen und einer Hauptamtlichen vor Ort. Als Nachbarstelle der TelefonSeelsorge Aachen haben einige unserer Ehrenamtlichen den Kongress als Volunteers begleitet.

All die Erfahrungen zu sortieren, einzelnem nachzuspüren und anderes nachzulesen wird uns in den nächsten Wochen beschäftigen. Doch schon jetzt lässt sich sagen, dass der Kongress ein großer Gewinn für uns Teilnehmende war. Und ich gehe davon aus, dass wir noch einmal anders auf Anrufende bei uns eingehen können, die sich nicht sicher sind, ob sie weiterleben möchten und wenn ja, wie.

Pfrn Kirsten Prey

Seelische Trümmer

2015-07-06 14:13 von Margot Kranz

Lesung mit Bettina Alberti

Frau Bettina Alberti

Das in der Gesellschaft und in den Familien oft beiseite gedrängte Thema schafft sich Raum. Wir möchten in der TelefonSeelsorge, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über eigene Ängste und Entbehrungen als Folge der Nachkriegszeit reflektieren können. Schließlich gibt es nicht nur bei den Anrufenden, sondern auch in uns Gefühle, die unsere sind ... und doch nicht unsere.

Es waren Scham, Angstgefühle, Ausgeschlossensein in Bestrafungen und viele prägende Familienbotschaften, wie z.B.

  • "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen." oder
  • "Nichts Umkommen lassen…"

denen oft tiefgreifende Not als Hintergrund entsprang. Am Ende der Fortbildung konnten aus der eigenen Geschichte resultierende Stärken wie Selbstbewusstsein sowie die Gewissheit „Es gibt immer einen Weg“ entdeckt werden. Diese Ressource ist eine wunderbare Basis, auf der sich die TelefonSeelsorgerinnen und –Seelsorger Gesprächen mit Menschen, die über Kriegsschatten reden möchten, mit Offenheit zuwenden können. Gespräche am Telefon oder Kontakte in der MailSeelsorge können mit diesem Hintergrundwissen manches Mal verständlicher werden.

Werfen Sie hier einen Blick in das Buch.

 

weiterer Hinweis zum Thema: der Beitrag von Frau Luise Reddemann, Traumapsychologin im Gespräch in WDR 5, Beitrag vom 06.07.2016

http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/tischgespraech/reddemann100.html

Wenn die Seele krank ist

2015-06-03 14:02 von Margot Kranz (Kommentare: 0)

Seelsorgegespräch mit psychisch Kranken