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Die TelefonSeelsorge Düren - Heinsberg- Jülich berät Menschen am Telefon, per Mail oder im Chat. Die Seelsorge wird von sechzig ehrenamtlich qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet.

Lernen Sie uns und unsere Angebote in unserem Webauftritt kennen.

Zwei Jahre danach

von Margot Kranz

Kaue in der Schachtanlage; Foto S. F.

ehemalige Ausbildungsgruppe trifft sich zwei Jahre danach...

Im März 2012 haben wir unsere Ausbildung bei der Telefonseelsorge Düren - Heinsberg - Jülich begonnen. Da waren wir noch Fremde. Nach einem Jahr gemeinsamen Lernens waren wir schon sehr vertraut miteinander.
Heute - nach zwölf Monaten Telefondienst - verbinden uns viele Erfahrungen und Erlebnisse mit unseren Anruferinnen und Anrufern und den Gesprächen danach.

Die Schatten des Krieges in der Kinder und Enkelgeneration

von Margot Kranz

Das Thema wie Kriegserfahrungen und Kriegstraumata in Familien verarbeitet oder unverarbeitet sich als Schatten durch die Lebensgeschichte einzelner Menschen zieht, beschäftigt uns heute  fast 70 Jahre nach Kriegsende immer noch und ist aktuell. Die seelischen Wunden sind nicht verheilt und ziehen ihre Spuren durch die Generationen.

In der TelefonSeelsorge Düren- Heinsberg Jülich stehen hinter Erfahrungen von Gewalt, die Menschen erlebt haben, nicht selten erlittene Grausamkeiten des Krieges der Eltern- und manchmal sogar der Großelterngeneration. In den Familien herrschten nicht selten Ohnmacht und Schweigen im Ringen um seelisches Überleben. Manches Gespräch erhält einen neuen Kontext, wenn es uns gelingt, den Themen der Schatten des Krieges offen und mit dem Respekt einer Generation gegenüber begegnen zu können, deren erlittenes Leid wir heute nur erahnen können.

Das neue Jahr aktiv begonnen

von Margot Kranz

Die TelefonSeelsorge Düren- Heinsberg- Jülich hat das Jahr bereits aktiv mit einer neuen Ausbildungsgruppe begonnen.  Zehn Männer und Frauen im Alter zwischen 35 Jahren und 70 nehmen teil an der einjährigen Ausbildungsgruppe.

Bevor sie diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen, setzen sie sich in der Gruppe mit ihrer eigenen Lebensgeschichte auseinander, wo eigene Krisen das Leben schwer machten und wie persönliche Bewältigungsstrategien gestärkt werden konnten.

Um anderen Menschen zuhören zu können und sie zu ermutigen, um zu helfen, eine unabänderliche Situation mitzutragen - eine Krankheit oder den Verlust eines geliebten Menschen, ist es wichtig sich seiner eigenen Geschichte zu vergewissern. Nur so ist es möglich, nicht die eigenen Themen mit denen der Anrufenden zu vermischen und den Fragen von Anrufenden offen und möglichst vorurteilsfrei zu begegnen. Diese Voraussetzung ist wesentlich, wenn wir Anrufende bei ihrer eigenen Entscheidungsfindung unterstützen wollen.

 

Ein gesegnetes Jahr 2014

von Margot Kranz

Gott wird Mensch

er kommt unserer Sehsucht nach Frieden entgegen mitten im Dunkel der Nacht.      Lassen wir uns hineinnehemen in dieses Hoffen und in diesen Segen.

 

Wir wünschen allen  ein gesegnetes Jahr 2014

das Team der TelefonSeelsorge

Über Suizidgedanken zu reden, kann helfen

von Margot Kranz

 

Alle fünf Minuten findet in Deutschland ein Suizidversuch statt.

Zwar sind die Zahlen der begangenen Suizide in unserem Land im Vergleich zu Vorjahren leicht

rückläufig – doch bleiben sie erschreckend hoch.

Allein in den Kreisen Heinsberg und Düren setzten 52 Menschen im Jahre 2012 ihrem Leben ein

Ende. Das sind 52 Menschen, die keinen anderen Weg für sich sahen als ihr Leben zu beenden.

Jeder von ihnen ist ein Mensch zu viel.

Als TelefonSeelsorgerInnen sitzen wir nicht zuletzt 24 Stunden am Tag am Telefon, um Menschen,

die verzweifelt sind und an Suizid denken, AnsprechpartnerIn zu sein.