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Die TelefonSeelsorge Düren - Heinsberg- Jülich berät Menschen am Telefon, per Mail oder im Chat. Die Seelsorge wird von sechzig ehrenamtlich qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet.

Lernen Sie uns und unsere Angebote in unserem Webauftritt kennen.

Sieben neue TelefonSeelsorgerinnen und Seelsorger

von Margot Kranz

„Ich wollte mal anrufen. Ich halt das nicht mehr aus . . .“

Mitarbeitende der TelefonSeelsorge Düren-Heinsberg-Jülich eingeführt

Fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit fand im Gemeindezentrum Birkesdorf der Evangelischen Gemeinde zu Düren ein Gottesdienst statt. Ungewöhnlich, weil evangelische Gottesdienste immer öffentlich sind. Normal aber, wenn es um die TelefonSeelsorge (TS) geht: gilt es doch, die Anonymität der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu wahren, damit die Anrufenden unbefangen reden können.

Die Leiterin der TS, Margot Kranz, konnte dennoch viele Menschen begrüßen. Viele bereits in der TS Tätige waren gekommen; der Kirchenchor Lammersdorf unter der Leitung von Frau Scheidweiler-Pleines gestaltete den Gottesdienst musikalisch und füllte allein schon die Hälfte der Plätze; und schließlich waren neben der TS-Pfarrerin Kirsten Prey, dem TS-Kuratoriums-Vorsitzenden Thomas Thönneßen und seiner Stellvertreterin Pfarrerin Ulrike Grab die Vertreter der beiden Träger anwesend: Regionaldekan Pfarrer Hans Doncks für die katholische sowie Superintendent Pfarrer Jens Sannig für die evangelische Kirche, genauer: der eine für das Bistum Aachen, der andere für den Evangelischen Kirchenkreis Jülich.

 

Vielleicht geschieht ein Wunder?

Pfarrerin Kirsten Prey beschrieb in ihrer Predigt den Alltag der Mitarbeitenden in der TS. Das Zuhören, Dabeibleiben, Not einen Moment lang mit aushalten. Auch die Ohnmacht, die Trauer, die Schmerzen, die Wut oder die Verzweiflung der Anrufenden auszuhalten. Ein schwieriger Dienst, weil man in der Regel die Situation des Anrufenden nicht ändern kann. Weil, so die Aussage einer Mitarbeiterin, man am Telefon keine Wunder vollbringen könne. Dass es dennoch eine Hilfe sein kann oder der Anfang von Hilfe, einfach einmal alles aussprechen, sich von der Seele reden zu können, auch das ist eine Erfahrung in der TS. Und in ihrer Auslegung der Geschichte von der Heilung eines epileptischen Jungen aus dem Markusevangelium kam Pfarrerin Prey dann zu einer überraschenden Antwort auf die Frage, was eine Mitarbeiterin, ein Mitarbeiter der TS am Telefon in einem Gespräch bewirken kann:  „Können wir dann Wunder vollbringen? Heute möchte ich antworten: wer weiß?

Fotowettbewerb- TelefonSeelsorge im Internet

von Kirsten Prey

Fotowettbewerb - TelefonSeelsorge im Internet

 

„Aus Worten können Wege werden“

In Kooperation mit der in Münster verlegten Fotozeitschrift fotoforum und mit Unterstützung der Dt. Telekom schreibt die TelefonSeelsorge 2015 einen bundesweiten Fotowettbewerb aus. Anlass ist das 20. Jubiläum der Onlineberatung per Mail und Chat.

Die TelefonSeelsorge bietet Menschen in Not- und Krisensituationen Unterstützung und Beratung an. Neben der telefonischen Unterstützung erfolgt diese Unterstützung seit 1995 auch per Mail und Chat. Mit dieser Form der medialen Unterstützung war TelefonSeelsorge Pionierin im deutschsprachigen Raum.

Fast jeder Mensch kennt die TelefonSeelsorge, aber nur wenige haben ein Bild von ihr und ihrer Arbeit. Die TelefonSeelsorge lädt Fotografinnen und Fotografen zur visuellen Auseinandersetzung mit diesem Beratungsfeld ein. Gesucht werden Fotos, welche die folgende vier Kategorien:

  • Weit weg – ganz nah
  • Abgrundtief
  • Freudensprünge
  • Nachtlicht

fantasievoll, originell, schöpferisch, mutig oder auch nachdenklich darstellen.

Teilnehmen können alle Fotografinnen und Fotografen.

Der Wettbewerb hat am 01.01.2015 begonnen. Einsendeschluss ist der 30. September 2015.

Psychologische Entwicklung und Glaubensentwicklung

von Kirsten Prey

Es gibt eine Menge Literatur zum Thema: die psychologische Entwicklung des Menschen. Dort kann man nachlesen, wie Menschen die Aufgaben, die sich ihnen im Leben stellen, angehen und in glücklichem Falle meistern oder auch daran verzweifeln oder gar scheitern. Inzwischen ist es so gut wie Allgemeingut über Grundkenntnisse der einzelnen Lebensphasen zu verfügen. Was den Glauben jedoch angeht, so ist die Frage, wie sich Glaube entwickelt und vor welchen Herausforderungen er je nach Alter steht, etwas, worüber man nicht so leicht auf Informationen stößt.

Doch es gibt sie: Informationen zur Entwicklung des Glaubens, welche parallel zur psychischen Entwicklung verläuft.

 

Angst ist ein Menschheitsthema

von Margot Kranz

Foto: © PFab

Wir alle kennen Ängste! Angst ist ein Menschheitsthema und ein überlebenswichtiger Schutzmechanismus, denn ohne Angst wären wir verloren oder vielfach Situationen völlig schutzlos ausgesetzt. Was aber geschieht, wenn die Angst zum überwiegenden Lebensgefühl wird und die Lebensqualität einschränkt? Wenn sie sich steigert und den Tag beherrscht? Ein Leben unter solchem Stress führt fast zwangsläufig zu ernsten Verhaltensauffälligkeiten, zu Schlafstörungen etc.  Menschen finden einfach keine Ruhe und Sicherheit mehr....

In zwei  Fortbildungsbeiträgen zum Ende des Sommers beschäftigten sich die TelelefonSeelsorgerinnen und -Seelsorger mit dem Thema:  „Angst“ – genauer gesagt mit der „Biologie der Angst“.

Sommerausflug:alte Badekultur- Kunst zur politischen Gegenwart - bis zur Kräuterhexe

von Margot Kranz

Foto Cl.K

eigentlich hatten wir 30 Teilnehmenden für den Tag Sonnengarantie bestellt- aber wieder einmal mussten wir lernen, dass nicht Alles machbar ist. Dennoch der Ausflug der TelefonSeelsorge zur Landesgartenschau war von sonniger Stimmung. Bei Spaziergängen am See konnten TelefonSeelsorgerinnen und Seelsorger selbst einmal die Seele baumeln lassen. Kleingruppen suchten neue Gartengestaltungsideen, außergewöhnliche Gartensitzmöbel und am Vogelhäuschenbau versuchten sich einige.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es für einen Teil unserer Gruppe dann auf eine Zeitreise über knapp 2000 Jahre europäischer Badekultur oder zu einer Performance: "Was die Welt nicht mehr braucht"  ins Atelier der Künstlerin: Luise Kött Gärtner