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Die TelefonSeelsorge Düren - Heinsberg- Jülich berät Menschen am Telefon, per Mail oder im Chat. Die Seelsorge wird von sechzig ehrenamtlich qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet.

Lernen Sie uns und unsere Angebote in unserem Webauftritt kennen.

Pressespiegel - Interview Dürener Zeitung „Sie haben hohe Erwartungen, weil Weihnachten ist“

von Margot Kranz

Foto: M. Kranz © S.Essers

Das Interview führte Sonja Essers

Dann folgt die Enttäuschung. Die Rede ist von Menschen, die zur „Hochsaison“ bei der Telefonseelsorge anrufen. Die Leiterin erzählt.

Die Monate November und Dezember sind im Vergleich zum restlichen Jahr die Monate der Ängste und der Einsamkeit. Das sagt Margot Kranz. Sie leitet die Telefonseelsorge Düren-Heinsberg-Jülich und weiß daher, was manche Menschen in der Region bewegt. Im Interview erzählt sie auch, wie wichtig die Anonymität der 62 Ehrenamtler ist – und was es zu feiern gibt

Schuld

von Kirsten Prey

Schuld: wie fühlt sie sich an? Und wie gehe ich mit ihr um, wenn sie in meinem Leben Raum greift? Und wie sind Schuld und Schuldgefühle miteinander verknüpft?

Diesen Fragen haben wir uns im Kreis von 27 haupt- und ehrenamtlichen TelefonSeelsorgerInnen ein Wochenende lang mit Frau Patenge gestellt. Sie hat uns behutsam dabei begleitet, uns mit diesem schwierigen Thema auseinander zusetzen und zugleich unsere Blicke darauf gelenkt, wofür wir Verantwortung tragen und wo diese endet. Dabei kamen durchaus provokante Sätze zum Klingen wie: „Ich habe Verantwortung für meine Gefühle“ und „Ich trage keine Verantwortung für die Gefühle eines anderen Menschen“. Dies weiter auszuführen würde hier den Rahmen sprengen. Aber vielleicht können Sie sich vorstellen, wie wir mit diesen Fragen gerungen haben und wieviel Weite sie eröffneten?

Suizidprävention

von Kirsten Prey

In diesem Jahr wird die TelefonSeelsorge in Deutschland 60 Jahre alt. Seit ihrer Gründung ist Gesprächspartnerin für  Menschen mit Suizidabsichten. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Jübiläum wurden daher noch einmal Thesen zur Suizidprävention in einer neuen Bröschüre festgehalten. Sie finden Sie auf unserer homepage unter Über uns/ Downloads/ Suizidpraevention2016.pdf.

IFOTES 2016 - Ein kurzer Rückblick

von Kirsten Prey

“For life to go on, for you and for me, a vision will touch us and set us free. The way, we can find the forces, we lose. There’s always a chance to stand up and choose . . .”

Mit diesem Lied von Erhard Ufermann begann und endete der Kongress des Internationalen Zusammenschlusses der telefonischen Hilfseinrichtungen, kurz IFOTES.

Insgesamt waren 1600 Teilnehmende aus 33 Ländern zu diesem Kongress zusammengekommen.

Viele Menschen erleben sich nicht vernetzt

von Margot Kranz

Viele Menschen erleben sich nicht vernetzt sondern isoliert und einsam und finden Gesprächspartner in der TelefonSeelsorge. 22.372 Anrufe gingen im vergangenen Jahr bei uns ein. Mit 394 Mails  wandten sich Ratsuchende an uns. Die TelefonSeelsorge gibt einen informativen Einblick in ihre Arbeit durch ihren aktuellen Jahresbericht.

62% aller Anrufenden, die sich an die TelefonSeelsorge wenden, leben allein. Depressive Stimmung ist das häufigst genannte Thema. Dabei gehören depressive Stimmungen zur allgemeinen menschlichen Gefühlswelt, wenn etwa Konflikte, eine schwere Krankheit oder Verlust eines geliebten Menschen, Gewalterfahrungen oder Mobbing Menschen ihre sonst üblichen Möglichkeiten der Stressbewältigung nehmen. Genau in diesen Zeiten sind 60 ausgebildete Ehrenamtliche da, zuzuhören, unabhängiger Gesprächspartner zu sein und vielleicht eine neue Sichtweise auf das Problem möglich zu machen.

Junge Menschen unter 30 Jahren kontaktieren eher die MailSeelsorge. Über seine Ängste zu schreiben, wenn sie drohen einen zu überschwemmen, kann schon helfen.

Schauen Sie mal rein in den Jahresbericht auf dem Button: „Über uns“